Einweggrills erobern die Gärten: Überraschender Wachstumsschub in Deutschland
Die kleinen, mit Kohle gefüllten Einweggrills haben sich als neuer Favorit unter den deutschen Grill-Fans etabliert. Laut einer aktuellen Analyse von NielsenIQ haben sich die Verkaufszahlen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres erstaunlich entwickelt: Insgesamt wechselten 459.200 dieser kleinen Helfer den Besitzer. Das bedeutet eine beeindruckende Steigerung um 39 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres – trotz eines wachsenden Umweltbewusstseins.
Das gesteigerte Interesse an Einweggrills überrascht nicht nur durch das ungebremste Wachstum, das im Vorjahr schon bei 26 Prozent lag, sondern auch im Kontext sinkender Verkaufszahlen herkömmlicher Grills. Traditionelle Modelle, egal ob mit Holzkohle oder Gas betrieben, verzeichneten einen leichten Absatzrückgang um 2,4 Prozent in den ersten fünf Monaten dieses Jahres.
Interessanterweise beobachten die Marktforscher bei Pizzaöfen für den Außenbereich ebenfalls einen steigenden Trend. Während die Preise für Holzkohle- und Gasgrills tendenziell sinken, steigen die Durchschnittspreise für Elektrogrills.
Städte wie Dortmund appellieren an die Bevölkerung, zum Schutz von Umwelt und Natur Einweggrills nicht direkt auf den Rasen zu platzieren. Diese Empfehlung unterstreicht die Balance zwischen Komfort und Nachhaltigkeit, die beim Grillen im Freien bedacht werden sollte.

