Einigung im Handelskonflikt lässt europäische Börsen aufatmen
Die europäischen Börsen erleben einen Aufwärtstrend, nachdem die USA und China im andauernden Zollkonflikt einen Durchbruch erzielt haben. Diese Entwicklung verleiht dem EuroStoxx 50, dem bedeutenden Index der Eurozone, neuen Schwung.
Der Index erreichte ein Niveau, das zuletzt Ende März verzeichnet wurde. Profitiert hat der EuroStoxx 50 am Montag von einer Erholung der Märkte, die seit dem Marktchock im April anhält. Er schloss mit einem Plus von 1,56 Prozent und erreichte 5.392,36 Punkte, was ihm ermöglichte, seinen bisher erreichten Allzeithöchststand von 5.568 Punkten wieder ins Visier zu nehmen.
Auch außerhalb der Eurozone zeigte sich die positive Wirkung: Der britische FTSE 100 legte um 0,59 Prozent zu und kletterte auf 8.604,98 Punkte. Ähnlich entwickelte sich der Schweizer SMI, der um 1,09 Prozent auf 12.219,63 Punkte zulegte.
Die erzielte Vereinbarung zwischen den beiden wirtschaftlichen Supermächten sieht für die kommenden 90 Tage eine signifikante Reduzierung der Handelszölle vor: Die USA senken die Zölle auf chinesische Importe von 145 auf 30 Prozent, während China im Gegenzug die Einfuhrzölle auf amerikanische Produkte von 125 auf 10 Prozent absenkt. "Anleger begrüßen diese Annäherung und zeigen verstärkt Interesse an risikobereiteren Investments", kommentiert Ricardo Evangelista von Activtrades, die positive Marktstimmung.

