Ein vollständiges Team und globale Spannungen: Deutschland und die Welt im Fokus
Das zukünftige Regierungskabinett unter der Führung des designierten Bundeskanzlers Friedrich Merz ist nun vollständig. Am Tag vor seiner geplanten Wahl hat die SPD ihre Ministerriege bekannt gegeben. Vier Frauen und drei Männer sollen an führender Stelle stehen, mit Lars Klingbeil als Vizekanzler an der Spitze der sozialdemokratischen Verteidigung.
Die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken bleibt ohne, während die Ernennungen für das neue Kabinett für Dienstag vorgesehen sind - vorausgesetzt, der Wahlausgang verläuft reibungslos. Unterdessen zeigt sich in den Vereinigten Staaten eine überraschende Erholung im Dienstleistungssektor. Der Einkaufsmanagerindex des ISM kletterte um 0,8 Punkte auf 51,6, was gegen die Erwartungen der Volkswirte läuft, die einen Rückgang erwartet hatten.
Im März stand der Indikator auf einem Tiefstpunkt von 50,8 Punkten, dem niedrigsten Stand seit Juni 2023. Auf der internationalen Bühne hingegen haben US-Zölle die Wirtschaftslandschaft belastet. In Ostdeutschland ist das Geschäftsklima aufgrund der Zölle und enttäuschter Hoffnungen auf die neue Bundesregierung gesunken.
Auch die deutsche Autoindustrie ist durch diese Entwicklung belastet, obwohl die Auftragslage sich verbessert hat. In der Eurozone zeichnet sich jedoch eine leichte Besserung ab. Der Sentix-Konjunkturindex stieg von minus 19,5 auf minus 8,1 Punkte.
Diese Zunahme deutet auf eine besonnene Reaktion Europas auf die Zölle hin, die die wirtschaftlichen Aussichten im Euroraum etwas aufgehellt hat. Unterdessen verfolgt die EU unter der Leitung von Ursula von der Leyen ehrgeizige Pläne, um Forscher mit einem 500-Millionen-Euro-Investitionsplan in die EU zu ziehen.
Mit Blick auf zukünftige Innovationen und wissenschaftlichen Fortschritt betonte von der Leyen die Bedeutung von Anreizen für Wissenschaftler weltweit. Weiter östlich haben israelische Regierungsquellen Pläne zur Einnahme des Gazastreifens bestätigt. Premierminister Benjamin Netanjahu hat erklärt, die israelische Armee werde zukünftig eine dauerhafte Präsenz in den eroberten Gebieten aufrechterhalten.

