Ein neuer Anfang: Bundespräsident Steinmeier ermutigt zur Zusammenarbeit
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appelliert an die Fairness der Bevölkerung und der politischen Akteure im Umgang mit der frisch ernannten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz. Während der Ernennungszeremonie im Schloss Bellevue betonte er die politische Verantwortung in herausfordernden Zeiten. Steinmeier erklärte unmissverständlich, dass der Erfolg der neuen Führung im Interesse des gesamten Landes liege.
Besonders wichtig sei dabei die Rolle der beteiligten Frauen und Männer, fügte Steinmeier hinzu. Doch die Verantwortung liege nicht allein bei der Regierung. Um Krisen zu überwinden und einen neuen Aufbruch zu schaffen, seien auch die Bürgerinnen und Bürger gefordert. Das Geheimnis des Erfolgs hänge davon ab, ob man mutig und zuversichtlich in die Zukunft blicke oder sich in Zweifeln verliere.
Steinmeier riet dazu, weniger über Defizite zu klagen und mehr die Stärken hervorzuheben, die das Land besitze. Er ermutigte dazu, die gegenwärtigen Bedrohungen als Möglichkeit zu sehen, enger zusammenzurücken. In einer Welt, in der vieles Unsicher gewordenen ist, brauche Deutschland neues wirtschaftliches Wachstum, Vertrauen in die Demokratie sowie neue diplomatische Anstrengungen.
Trotz der schwierigen Zeiten lobte Steinmeier den Mut der neuen Regierung, politische Verantwortung zu übernehmen. Er sprach die Hoffnung aus, dass dieser Mut auch dann bestehen bliebe, wenn Hindernisse auftauchen und es zu schwierigen Kompromissen kommt.

