Dying Light: The Beast – Eine Ode an 2,2 Milliarden zerplatzte Zombieköpfe
Wenn eine Zombie-Apokalypse über die Welt hereinbricht, antwortet die Gaming-Community mit einer beispiellosen Demonstration kollektiver Zerstörungswut. Dying Light: The Beast hat sich seit seiner Veröffentlichung nicht nur als kritischer Erfolg erwiesen, sondern auch als ein Phänomen, das Spieler weltweit in seinen Bann zieht. Entwickler Techland hat nun die Vorhänge gelüftet und durch eine beeindruckende Infografik enthüllt, welches Ausmaß die virtuelle Zombie-Jagd angenommen hat. Die Zahlen sind nicht nur schwindelerregend, sie sind ein Monument für die Hingabe und den unbändigen Überlebenswillen der Spielerschaft. Die Wälder von Castor Woods sind nicht nur ein Schauplatz, sie sind zu einem digitalen Mahnmal geworden, getränkt im untoten Blut von Milliarden.
Die unermüdliche Jagd der Überlebenden
Die schiere Masse an vernichteten Zombies ist atemberaubend: Weit über 2,2 Milliarden Untote haben durch die Hand der Spieler ihr endgültiges Ende gefunden. Allein die US-Community trug mit über 763 Millionen Kills einen gewaltigen Teil zu diesem Gemetzel bei, dicht gefolgt von den chinesischen Spielern mit mehr als 412 Millionen Enthauptungen. Doch nicht nur die Offensive ist beeindruckend. Ganze 189 kumulative Stunden, was einer unvorstellbaren Zeitspanne von 21.574 Jahren entspricht, haben die Spieler damit verbracht, die tückischen Nächte zu überleben, stets mit dem heiseren Keuchen eines Volatiles im Nacken. Jede dieser Stunden ist ein Zeugnis von Nervenstärke und der Fähigkeit, der Dunkelheit zu trotzen.
Eine Symphonie aus Parkour und Gewalt
Die granularen Gameplay-Statistiken zeichnen ein noch detaillierteres Bild des Überlebenskampfes. Das gefeierte Parkour-System wurde bis an seine Grenzen ausgereizt, was zu einer zurückgelegten Laufstrecke von über 152 Millionen Kilometern führte – eine Distanz, die einem mehrmaligen Flug zum Mond und zurück entspricht. Wenn es darum ging, die Horden zu dezimieren, zeigten sich die Spieler kreativ und effizient. Über 23,6 Millionen Molotowcocktails verwandelten die Nacht zum Tag, während Schusswaffenenthusiasten beeindruckende 59,5 Millionen Kopfschüsse landeten. Der Nahkampf, das Markenzeichen der Serie, wurde in seiner brutalsten Form zelebriert: 176,7 Millionen Dropkicks und 112,8 Millionen Finisher-Moves sprechen eine klare, blutige Sprache.

Ein kommerzieller Triumphzug
Dieser immense Erfolg spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. Bereits kurz nach dem Release vermeldete die Analysefirma Alinea Analytics über eine Million verkaufte Exemplare allein über Steam. Innerhalb der ersten Woche schnellten die Gesamtverkäufe auf über 1,5 Millionen hoch, wobei die Konsolenversionen für PS5 und Xbox Series X/S rund 500.000 Einheiten beisteuerten. Interessanterweise zeigt sich eine enorme Markentreue: 82 Prozent der PC-Spieler hatten bereits den ersten Teil der Franchise gespielt. Am 21. September erreichte der Titel einen beeindruckenden Spitzenwert von 121.222 gleichzeitigen Spielern allein auf Steam, was die enorme Anziehungskraft des Open-World-Action-RPGs eindrucksvoll untermauert.


