Dr. Oetker steigert Umsatz trotz globaler Unsicherheiten
Die Dr.-Oetker-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2024 mit ihrer Lebensmittelsparte erneut positive Ergebnisse verzeichnen. Das Bielefelder Unternehmen meldete einen Umsatz von 4,26 Milliarden Euro, was einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nominal legte der Umsatz um 2,0 Prozent zu.
Trotz der Herausforderungen durch geopolitische Konflikte und das vorzeitige Ende der Ampelregierung, die bei den Verbrauchern für Unsicherheit sorgten, erreichte Dr. Oetker stabile Ergebnisse. Während die Verbraucherpreise in Deutschland moderater blieben, zeigte sich das Konsumklima wenig erholt. Bemerkenswert ist, dass 65 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands generiert werden.
Das Unternehmen, bekannt für seine diskrete Informationspolitik bezüglich seines Gewinns, plant, die Zahlen der gesamten Oetker-Gruppe, zu der auch Flaschenpost, die Radeberger Brauerei und diverse Hotels gehören, zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen. Mit Vorfreude blickt Dr. Oetker auf das Jahr 2025.
Carl Oetker, der den Staffelstab als Vorsitzender der Geschäftsleitung am 1. Mai 2025 von Albert Christmann übernehmen wird, zeigt sich optimistisch. Er prognostiziert ein moderates Umsatzwachstum sowohl für Dr. Oetker als auch für die Conditorei Coppenrath & Wiese.
Der Umsatz mit Backmischungen, Pizzen, Desserts und Kuchen, inklusive der Erlöse von Coppenrath & Wiese, bleibt ein zentraler Pfeiler des Unternehmens, dessen westfälisch-niedersächsischer Tiefkühlbackwaren-Hersteller 2024 einen Umsatz auf Vorjahresniveau von über 500 Millionen Euro hielt.

