Douglas trotzt Konsumzurückhaltung: Umsatzrückgang im zweiten Quartal geringer als erwartet
Die renommierte Parfümeriekette Douglas hat im zweiten Geschäftsquartal die Auswirkungen einer wachsenden Konsumzurückhaltung in einem instabilen Wirtschaftsumfeld zu spüren bekommen. In den drei Monaten bis Ende März verzeichnete das im SDax gelistete Unternehmen einen Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 939 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Unabhängig von der Kaufzurückhaltung der Kunden trug auch das in das dritte Quartal verschobene Osterfest zu einem negativen Effekt bei.
Bereinigt um Sondereffekte und vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verblieben 122,4 Millionen Euro, was einem Rückgang von gut 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Interessanterweise fiel der Rückgang geringer aus als von Analysten prognostiziert worden war. Auf der Ebene des Nettoergebnisses konnte Douglas den Verlust von über 41 Millionen auf 19 Millionen Euro signifikant verringern.
Trotz dieser Herausforderungen bestätigte das Unternehmen die im März gesenkten Jahresziele. Douglas erwartet, dass der Umsatz leicht auf rund 4,5 Milliarden Euro steigen wird, wobei 17 Prozent als bereinigtes Ebitda erhalten bleiben sollen.

