Diplomatische Bemühungen: Trump vermittelt zwischen Russland und der Ukraine
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Kremlchef Wladimir Putin darum gebeten, Nachsicht gegenüber den angeblich eingekesselten ukrainischen Soldaten in der russischen Region Kursk zu zeigen. Auf seinem sozialen Netzwerk, Truth Social, berichtete Trump über die prekäre Lage der ukrainischen Truppen, die er als sehr gefährlich und anfällig beschrieb. Sein Appell an Putin zielte darauf ab, ein drohendes Blutvergießen zu verhindern und das Leben der betroffenen Soldaten zu schonen.
Unklar blieb jedoch, auf welchem Wege Trump diese Botschaft übermittelt hatte. Trumps Sprecherin, Karoline Leavitt, klärte im Nachhinein auf, dass Trumps Sondergesandter, Steve Witkoff, am Donnerstagabend in Moskau Gespräche mit Putin geführt hatte. Diese Verhandlungen beschrieb Trump als positiv und vielversprechend, wobei er eine "sehr gute Chance" auf eine Beendigung des andauernden Krieges sah.
In den letzten Tagen hatten russische Truppen ihren Druck auf ukrainische Einheiten in der Region Kursk verstärkt, und das russische Militär behauptete, die verbliebenen ukrainischen Kräfte seien von ihren Einheiten umzingelt. Kiew bestätigte diese Berichte jedoch nicht, und unabhängig konnten die Angaben aus Moskau ebenfalls nicht verifiziert werden.

