DIHK warnt nach Exporteinbruch vor Protektionismus

Berlin (dts) - Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, hat vor zunehmenden protektionistischen Tendenzen im Welthandel gewarnt. "Die Coronakrise darf nicht in eine Protektionismusfalle führen", sagte Schweitzer der "Rheinischen Post". Denn die exportstarke deutsche Wirtschaft sei auf freien Handel und offene Grenzen angewiesen.

"Sonst wird auch die Konjunktur in Deutschland länger als nötig unter Druck stehen", warnte der DIHK-Präsident. Einen Einbruch der Exporte um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat wie im April "haben wir so noch nicht erlebt", sagte Schweitzer. Die jüngste DIHK-Prognose von minus 15 Prozent bei den Exporten im Gesamtjahr sei "noch optimistisch geschätzt". Damit es nicht noch schlimmer werde, "müssen weltweit Handelshemmnisse wie zum Beispiel Exportverbote von Gesundheitsprodukten schnell wieder abgebaut werden", so der DIHK-Präsident.
Wirtschaft / DEU / Wirtschaftskrise / Unternehmen
10.06.2020 · 07:26 Uhr
[0 Kommentare]
 

Israel: Erneut Maskenpflicht nach Anstieg von Corona-Zahlen

Israel
Tel Aviv (dpa) - In Israel gilt nach einer deutlichen Zunahme der Corona-Neuinfektionen erneut eine […] (01)

Intelligence: Staffel zwei folgt knapp zwei Monate nach der ersten Runde

Am 1. Juni debütierte Intelligence mit Friends-Star David Schwimmer in Deutschland, Ende Juli zeigt Sky […] (00)
 
 
Suchbegriff

Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News