Wetter

Die Temperaturschere geht noch mehr auf

31. Januar 2026, 11:51 Uhr · Quelle: dpa
Winterwetter in Bayern
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Sonne gibt es am ehesten in den Alpen.
Plusgrade im Westen, Dauerfrost im Osten: Die Gegensätze werden sogar noch größer. Immerhin: Glatteis ist kein flächendeckendes Problem. Lokal sollte man aber vorsichtig sein.

Offenbach (dpa) - Die starken Temperaturgegensätze über Deutschland bleiben bestehen - sie werden sogar noch stärker, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtet: Am Sonntag kann es am Rhein bis zu zehn Grad warm werden. Im Nordosten werden dagegen gerade einmal Höchstwerte zwischen minus acht und minus fünf Grad erreicht. 

Glatteis droht «nur vereinzelt», so der DWD, denn es regnet kaum. Wer wegen des Streiks im öffentlichen Nahverkehr am Montagmorgen mit dem Auto zur Arbeit muss, dürfte in den meisten Regionen gut durchkommen. Aufpassen sollte man aber trotzdem, rät Meteorologin Tanja Egerer.

Glatteis ist «eine eher lokale Geschichte»

«Hier und da fällt etwas Regen, der in der Nacht zum Sonntag im Nordwesten, in der Nacht zum Montag Richtung Landesmitte teils gefrierend sein kann. Dann ist vereinzelt Glatteis möglich. Da dies eine eher lokale Geschichte ist, ist entsprechende Vorsicht im Straßenverkehr unabdingbar.»

Die Temperaturgegensätze prägen auch die Nächte: Während es am Rhein und westlich davon meist frostfrei bleibt, fällt das Thermometer in Vorpommern in der Nacht zum Sonntag auf Werte um -10 Grad. In der Nacht zum Montag sagt der DWD -12, in der Nacht zum Dienstag -14 Grad vorher. 

Osten weiter ein Eiskeller 

«Insbesondere an den Küsten fühlen sich die Temperaturen dann noch deutlich kälter an, denn dort weht ein strammer Ost- bis Südostwind, der zeitweise stürmisch aufleben kann», sagt Egerer. Die Sonne macht sich rar, am ehesten zeigt sie sich in den Alpen. 

Am Montag gehen die Temperaturen dann noch ein klein wenig zurück und liegen tagsüber zwischen minus neun Grad im Nordosten und plus acht Grad am Rhein. Die Sonne zeigt sich dann wieder häufiger, insbesondere in Vorpommern und an den Alpen ist es auch längere Zeit sonnig.

Kanäle wegen Eis gesperrt

Der Dauerfrost im Osten hat Auswirkungen auf die Schifffahrt. Wegen dicker Eisschollen werden Abschnitte von Mittellandkanal und Elbe-Havel-Kanal bei Magdeburg für den Schiffsverkehr gesperrt. Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt haben sich Eisschollen mit bis zu zwölf Zentimetern Dicke gebildet, an Engstellen habe sich das Eis bis zu einem halben Meter hoch angestaut. 

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund lobt die Kommunen für ihren Winterdienst: Zwar gelinge es nicht immer, sofort alle Straßen zu räumen und dadurch verkehrssicher zu machen. Es werde aber getan, «was in ihren Möglichkeiten steht», sagte Sprecher Alexander Handschuh. «Die machen da einen guten Job.»

Wetter / Hessen / Deutschland / DWD / Kältewelle / Schifffahrt / Glatteis
31.01.2026 · 11:51 Uhr
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