Die Schwankungsbreite macht den Unterschied
Warum nicht der Mittelwert, sondern die Dynamik im Messintervall über kardiovaskuläre Stabilität entscheidet – und wie bper.me diese sichtbar macht.
Hamburg, 30.12.2025 (PresseBox) - Nicht der statische Mittelwert entscheidet, sondern die Schwankungsbreite innerhalb des Messintervalls.
Die klassische Blutdruckmessung nach Riva-Rocci liefert belastungsfrei einzelne Werte wie 120/80 mmHg sowie eine gemittelte Herzfrequenz. Diese Punktmessung kann unauffällig erscheinen, erlaubt jedoch keine Beurteilung der Dynamik im Messzeitraum. Pulsdruckrhythmus, Druckschwankungen und rhythmische Variationen bleiben dabei unsichtbar.
Genau hier liegt die diagnostische Lücke vieler Standardmessungen.
Kardiovaskuläre Auffälligkeiten äußern sich häufig nicht im Mittelwert, sondern in der Schwankungsbreite von Systole, Diastole, Herzfrequenz und Pulsdruck – auch unter Ruhebedingungen. Diese sogenannten Blutdruckschwankungen zweiter Ordnung liefern entscheidende Hinweise auf die Stabilität oder Instabilität der Regulation.
bper.me erweitert deshalb den Blick von der Punktmessung hin zum Ereignis.
Als Blutdruck-Ereignis-Recorder macht bper nicht einzelne Zahlen sichtbar, sondern den Pulsdruckrhythmus über einen Zeitraum von bis zu 40 Sekunden. Dadurch wird erkennbar, ob ein stabiler, physiologischer Verlauf vorliegt – oder ob trotz Ruhebedingungen relevante Auffälligkeiten bestehen.
Die dokumentierten Pulsdruckrhythmen werden strukturiert gespeichert und als PDF bereitgestellt, sodass Ärztinnen und Ärzte eine schnelle visuelle Einschätzung vornehmen können – ohne zusätzlichen Messaufwand und ohne auf subjektive Beschreibungen angewiesen zu sein.
bper.me ersetzt keine ärztliche Diagnostik.
Aber es schafft die Grundlage dafür, dass kardiovaskuläre Stabilität oder Instabilität überhaupt beurteilbar wird. Nicht über Vermutungen, sondern über dokumentierte Schwankungsbreiten.


