DHL Group: Weitere Turbulenzen durch Abstufungen und drohendes Aus für Aktienrückkäufe
Der Abwärtstrend der DHL Group hat sich am Montag ungemildert fortgesetzt, nachdem Analysten erneut eine Abstufung ausgesprochen haben. Am Vormittag verzeichnete der Aktienkurs des Logistikriesen ein Minus von 1,4 Prozent, wodurch er sich weiter von der bedeutenden 200-Tage-Linie entfernte, die bereits am vergangenen Freitag unterschritten worden war. Im Tagesverlauf fielen die Aktien der Deutschen Post auf ein Tief von 37,06 Euro und erreichten damit ihren niedrigsten Stand seit Mai.
Die jüngste Entwicklung folgt auf den Rückzug einer Kaufempfehlung durch die Deutsche Bank am Freitag, der die negative Kursentwicklung ins Rollen gebracht hatte. Nun sorgt eine Abstufung durch die Bank of America für zusätzlichen Druck.
Analystin Muneeba Kayani warnte am Montag vor einer möglichen weiteren Schwächung der Express-Sparte im zweiten Halbjahr. Darüber hinaus sieht sie das Risiko, dass die geplanten Aktienrückkäufe für die Jahre 2025 und 2026 nicht realisiert werden können, da sie die Barmittelreserven des Unternehmens überschreiten dürften.

