Devisenmärkte in der Ruhe vor dem Jahreswechsel – Euro-Kurs leicht gesunken
Der Euro hat zum Wochenbeginn einen leichten Rückgang verzeichnet. Bei Handelsschluss in New York notierte die Einheitswährung Europas bei 1,1762 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs am selben Tag auf 1,1766 US-Dollar festgesetzt, was einem Gegenwert von 0,8499 Euro pro Dollar entspricht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Bewegung im Währungspaar derzeit gering ist.
Maßgeblich beeinflusst wird diese Entwicklung von einer allgemeinen Impulsarmut am Markt. Weder aus den Vereinigten Staaten noch aus der Eurozone wurden jüngst bedeutende Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Mit vielen Händlern, die ihre Bücher für das Jahr bereits geschlossen haben, bleibt das Handelsvolumen zudem gering.
Unterdessen blieb ein mit Spannung erwartetes Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundesstaat Florida ohne durchschlagende Ergebnisse. Trotz der Telefonate mit Russlands Präsident Wladimir Putin vor dem Gipfel konnten keine nennenswerten Fortschritte zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine erzielt werden, da Russland, ein Schlüsselakteur im Konflikt, nicht direkt an den Gesprächen teilnahm.

