Deutsche Bank Research senkt Ausblick für Novo Nordisk nach Cagrisema-Studienrückschlag
Deutsche Bank Research hat nach einem Rückschlag in einer klinischen Studie ihre Prognosen für Novo Nordisk drastisch angepasst. Das Kursziel für die Aktie wurde von ursprünglich 400 auf 275 dänische Kronen herabgesetzt, und die Empfehlung ging von "Kaufen" auf "Halten" zurück.
"Ich werfe das Handtuch", bemerkte Analyst Emmanuel Papadakis mit unverhohlener Enttäuschung. Der erfolglose Ausgang der REDIFINE-4-Studie, in der das Medikament Cagrisema gegen ein Konkurrenzprodukt von Eli Lilly verglichen wurde, hat die bisherigen positiven Aussichten des Analysten beträchtlich erschüttert.
Ein Umsatzrückgang im fast zweistelligen Bereich wäre vielleicht noch tolerabel gewesen, wäre da nicht die direkte Konkurrenzsituation zu Eli Lillys Zepbound, aus der Cagrisema nicht ebenbürtig hervorging. Lediglich der überzeugende Marktstart von Wegovy als Tablette könnte noch als Lichtblick betrachtet werden. Dieser allein reicht laut Papadakis jedoch kaum aus, die angespannte Situation angesichts drohender Patentabläufe zu entschärfen.

