DAX zeigt sich zu Wochenbeginn leicht gedrückt - Hoffnung auf diplomatische Gespräche bleibt
Der DAX startete in die neue Woche mit einem leichten Rückgang und notierte kurz nach Eröffnung am Montag 0,2 Prozent schwächer bei 24.304 Punkten. Trotz dieser leichten Verluste bleibt das Mitte Juli erreichte Rekordhoch von 24.639 Punkten in greifbarer Nähe. Im Gegensatz dazu legte der MDax um 0,29 Prozent, auf 31.042 Punkte, zu. Auch der EuroStoxx 50 verzeichnete einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent.
Die Anleger zeigten sich am vergangenen Wochenende noch hoffnungsvoll angesichts des Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska. Allerdings endete das Zusammentreffen ohne klare Aussagen zu einem möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt. Im Anschluss daran empfängt Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus, begleitet von hochrangigen europäischen Politikern. Laut Börsenanalyst Andreas Lipkow bewertet der Markt das vergangene Freitagsgespräch zwischen den USA und Russland dennoch überwiegend positiv. Er verbindet damit das heutige Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Europa. Auch wenn keine klaren Ergebnisse erzielt wurden, stärkt diese Entwicklung die Hoffnung auf weitere Verhandlungen mit dem Ziel einer Waffenruhe.

