Dax tritt auf der Stelle – Handelsgespräche zwischen China und USA im Fokus
Die deutsche Börse zeigt sich zum Wochenbeginn eher zurückhaltend, nachdem der Dax am Pfingstmontag leichte Verluste verzeichnet hatte. Auch am Dienstag setzt sich die Konsolidierung unterhalb des Rekordhochs fort, während generelle Impulse am Markt weiterhin fehlen. Analysten aus dem Handel berichten von einem Trend, der aktuell nicht auszumachen ist.
Dennoch könnten die Handelsgespräche zwischen China und den USA neue Bewegungen in die Kurse bringen. Die Verhandlungen, die derzeit in London stattfinden, stehen im Mittelpunkt des Marktinteresses. Laut chinesischen Staatsmedien arbeiten beide Länder an einer Lösung ihres Handelsstreits. Analyst Anderson Alves von Activtrades hebt die immense Bedeutung dieser Gespräche hervor und empfiehlt, die Entwicklungen genau zu verfolgen.
Der X-Dax deutet eine Stunde vor Handelsbeginn mit 24.176 Punkten auf eine nahezu unveränderte Eröffnung hin. Erst kürzlich hatte der Dax mit 24.479 Zählern seine aktuelle Bestmarke erreicht. Auch der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeigt sich am Morgen wenig bewegt. Im Bereich der Rüstungsindustrie hingegen nehmen Anleger Gewinne mit, was sich in einem Rückgang der Vorbörsenpreise für Aktien von Rheinmetall, Hensoldt und Renk um bis zu vier Prozent auf Tradegate niederschlägt.

