Das legendäre RTS kehrt zurück: Dawn of War 4 als Weltpremiere auf der Gamescom 2025 angekündigt
Jahrelang war es nur ein Flüstern in den Warp-Stürmen der Gerüchteküchen, eine ferne Hoffnung für eine geschundene Community. Doch auf der Opening Night Live der gamescom wurde das Flüstern zu einem ohrenbetäubenden Schlachtruf. Deep Silver und das Bremer Studio KING Art Games haben es getan. Sie haben den schlafenden Giganten geweckt. Warhammer 40,000: Dawn of War IV wurde enthüllt, und es ist nicht nur eine Fortsetzung. Es ist eine Verheißung. Eine Rückbesinnung auf alles, was die Reihe groß gemacht hat, und die triumphale Rückkehr des wahren Königs der Echtzeitstrategie.
Ein Requiem für Kronus, eine Hymne für die Fans
Der filmreife CGI-Trailer ist eine Meisterleistung düsterer Erzählkunst. Wir blicken durch die Augen von Cyrus, Captain der 10. Kompanie der Blood Ravens, und lauschen seiner von Pflicht und Opfern gezeichneten Lebensgeschichte. Sein Monolog ist der rote Faden, der uns durch ein Gemetzel epischen Ausmaßes führt und die vier spielbaren Fraktionen in all ihrer glorreichen Brutalität enthüllt: die stoischen Space Marines der Blood Ravens, die blutrünstigen Orks, die unheimlichen Necrons und – als spektakuläre Ergänzung – das rätselhafte Adeptus Mechanicus. Schauplatz dieses neuen, alten Krieges ist der legendäre Planet Kronus, etwa 200 Jahre nach den Ereignissen des unvergessenen Dawn of War: Dark Crusade.
Die Rückkehr zur reinen Lehre: Basisbau, Massenschlachten, Strategie
Die wichtigste Botschaft, die wie das Banner des Imperators über der Ankündigung weht, lautet: Dawn of War IV kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Die Sünden der jüngeren Vergangenheit sind vergessen. Wir bekommen klassischen, tiefgreifenden Basisbau. Wir bekommen riesige Armeen, die den Bildschirm füllen. Wir bekommen die strategische Tiefe, für die wir die Serie einst lieben gelernt haben. Jeder, der unzählige Stunden in den ersten Teilen und ihren Erweiterungen versenkt hat, wird sich sofort zu Hause fühlen. Die Entwickler haben zugehört. Sie haben verstanden. Und sie liefern eine Spielerfahrung, die sich wie die perfekte, modernisierte Version der goldenen RTS-Ära anfühlt.
Ein Universum an Inhalt, ein Imperium an Krieg
Der schiere Umfang dessen, was zum Launch versprochen wird, ist schwindelerregend und setzt einen neuen Standard für das Genre. Jede der vier Fraktionen erhält ihre eigene, vollwertige Kampagne, die eine andere Facette der übergreifenden Geschichte beleuchtet – insgesamt über 70 Missionen. Die Story, mitgeschrieben vom legendären Black-Library-Autor John French, wird durch über 40 Minuten an Zwischensequenzen zum Leben erweckt. Doch das ist nur der Anfang. Neben den Kampagnen gibt es Skirmish, Koop, kompetitiven Multiplayer und die frenetisch gefeierte Rückkehr des bei Fans so beliebten Last Stand-Modus. Über 110 Einheiten und Gebäude, ein In-Game-Editor für User-Generated-Content und ein Painter-Tool zur individuellen Gestaltung deiner Armeen runden ein Paket ab, das an Inhalt kaum zu überbieten ist. Kombiniert mit modernen Innovationen wie dem „Combat Director“ für ein noch nie dagewesenes Nahkampf-Spektakel, ist dies das größte und ambitionierteste Dawn of War aller Zeiten.

