Das Gold als Sicherheit in Krisenzeiten

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Gold. Seit Jahrtausenden ist das golden schimmernde Edelmetall der Inbegriff für Reichtum und Luxus. Doch Gold ist mehr als nur der Ausdruck von Wohlstand, gerade in Krisenzeiten hat sich Gold immer wieder bewährt, eine Goldanlage gilt allgemein als krisensicher. Auch, wenn sich der Goldkurs verändert, niemals wird es dazu kommen, das Gold komplett wertlos wird. Doch, was sollte man beachten, wenn man sich mit Gold für den Fall einer Krise absichern möchte?

Gold ist nicht gleich Gold

Der Goldwert hängt unmittelbar von der Qualität bzw. Reinheit des Goldes ab. Dabei ist es wichtig, zu wissen, dass es komplett reines Gold nicht gibt. Selbst das reinste Feingold enthält immer einen geringen Anteil anderer Stoffe. Man misst den Goldwert also an dem Anteil reinen Goldes. Ersichtlich wird dieser Wert an der Prägung. Gängige Prägungen sind 333,585,750 oder 900. Bei einer 333 Prägung beispielsweise bestehen 333 Gewichtsanteile aus Gold. Bei einem 100 Gramm Barren währen das 33,3 Gramm. Das reinste Feingold weist eine Prägung von 999,9 auf.

Krisensichere Anlage

Gold lässt sich in Krisensituationen schnell zu Geld machen. Um Immobilien oder andere Sachwerte zu Verkaufen muss in der Regel mehr Zeit eingeplant werden. Physisches Gold ist ein Vermögenswert, der sich besonders gut eignet, um Vermögen in turbulenten Zeiten abzusichern. Gerade in Krisenzeiten oder akuten Notfällen macht es sich eine Goldanlage bezahlt. Um auch wirklich in Krisenzeiten von Gold profitieren zu können, müssen jedoch einige Aspekte berücksichtigt werden. Beispielsweise lässt sich schlecht mit einem 1 kg Goldbarren beim Bäcker bezahlen. Es kommt also auf die richtige Stückelung an.

Barren oder Münzen?

Mit großen Barren lässt sich schlecht bezahlen, je kleiner die Geldeinheiten, desto höher ist jedoch das sogenannte Aufgeld - der Preis, den Händler und die Prägestätte verlangen. Somit wird jedes Gramm Gold teurer, je kleiner die Stückelung gewählt wird. Die gewählte Größe des Goldes bestimmt unmittelbar die Flexibilität. Generell empfiehlt es sich, keine Barren zu kaufen, die weniger als 5 Gramm wiegen, um zu hohes Aufgeld zu vermeiden. In welcher genauen Stückelung man in Barren oder Münzen investiert, hängt immer auch von dem eigenen Anlageziel ab. Wer es auf eine langfristige Rendite abgesehen hat, sollte möglichst große Barren kaufen, um für Krisenzeiten gerüstet zu sein, lohnt sich ein Bestand von kleinen und kleinsten Münzen und Barren.

Generell kann man sagen, dass Münzen oft einen zusätzlichen Sammlerwert besitzen, bei einem dringenden Verkauf wird jedoch ausschließlich der Edelmetallwert gezahlt. Gold in kleiner Stückelung ist das ideale Krisengeld. Im Fall eines Währungs- oder Bankencrashs kann es schnell dazu kommen, dass Papiergeld nicht mehr akzeptiert wird. Gold eignet sich in einem solchen Fall als Tauschmittel. Für einen solchen Fall ist es sinnvoll, einige Kleinstbarren zu 1 Gramm oder kleine Goldmünzen zu besitzen.

Gold verkaufen

Der Goldverkauf ist genau so Vertrauenssache wie der Goldankauf. Insbesondere als Laie ist es kaum zu erkennen, ob es sich bei dem angebotenen Gold um echtes Edelmetall handelt. Auch zahlen unseriöse Ankäufer oft Preise, die weit unter dem eigentlichen Wert liegen. Wer Gold verkaufen möchte, sollte daher darauf achten, einen seriösen Ankäufer zu wählen. Die Möglichkeit Gold vor Ort, per Hausbesuch oder auch per Post zu verkaufen besteht beispielsweise bei DER GOLDANKAUF. Weiterhin lässt sich Gold wie bereits erwähnt auch als Tauschmittel einsetzen, etwa für den Fall, dass die Währung aufgrund einer Inflation stark an Wert verliert.

Aktuelle Situation

Auch der Goldmarkt wurde von der Corona-Krise in Mitleidenschaft gezogen. Die großen Goldverarbeiter sind zeitweilig ausgefallen und somit hatten einige Edelmetallhändler Schwierigkeiten, Gold-Nachschub zu bekommen. Mittlerweile ist das Lieferproblem fast gänzlich beseitigt und Händler können auf die gestiegene Nachfrage reagieren. Angesichts der enormen Geldflut der Notenbanken, wird der Goldwert nach Meinung vieler Experten zukünftig weiter steigen.

Eine Goldanlage ist immer auch eine Wette auf die künftige Wertentwicklung. Die Schwankungen des Goldmarkts kann niemand genau vorhersagen. Auch wirft Gold, im Gegensatz zu anderen Anlagen, keine laufende Rendite ab. Der alles entscheidende Vorteil aber ist, dass ein Totalverlust für Goldanleger ausgeschlossen ist. Die Macht von Gold in Krisenzeiten und Notfällen ist daher nicht zu unterschätzen. Gold ist einer der wenigen Vermögenswerte, der seit jeher als eine Art Ersatzwährung akzeptiert wird und bei Bedarf schnell zu Geld gemacht werden kann.

Finanzen / Anlagen / Gold / Sicherheit / Krise / Corona
20.05.2020 · 09:39 Uhr
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