Daimler Truck optimiert seine Wettbewerbsfähigkeit in Europa
Der renommierte Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck nimmt den europäischen Markt ins Visier und hat entscheidende Maßnahmen zur Erhöhung seiner Wettbewerbsfähigkeit vorgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem Gesamtbetriebsrat wurden zentrale Eckpunkte für die deutschen Standorte festgelegt, die von einem sozialverträglichen Personalabbau bis hin zu einer höheren Flexibilität durch Zeitarbeit reichen. Diese Initiative, welche insgesamt 28.000 Angestellte betrifft, wurde von Vorstandsmitglied Achim Puchert und Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht in Leinfelden-Echterdingen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erläutert.
Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen ist die Personalreduktion, die primär durch natürliche Fluktuation und Altersteilzeit in der Produktion realisiert werden soll. Die nicht-produzierten Bereiche hingegen müssen auf sozialverträglichen Personalabbau zurückgreifen, wobei die genauen Modalitäten des Abfindungsprogramms in den kommenden Wochen festgelegt werden sollen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen, da das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit gilt.
Des Weiteren streben beide Parteien an, einen Teil der für 2026 geplanten Tariferhöhung mit bestehenden tariflichen Zulagen zu verrechnen, um die finanzielle Belastung zu optimieren. Ein erheblicher Erfolg in den Verhandlungen ist die Verlängerung der Beschäftigungssicherung bis Ende 2034, ein Anliegen, das laut Brecht von zentraler Bedeutung war.

