Costa-Kreuzfahrtgesellschaft geht auf Distanz zum Unglücks-Kapitän
16. Januar 2012, 03:48 Uhr · Quelle: dpa
Giglio (dpa) - Schweres menschliches Versagen seitens des Kapitäns könnte nach Angaben des Eigners der «Costa Concordia» zur Havarie des Kreuzfahrtschiffes geführt haben. «Es scheint, dass der Kommandant Beurteilungsfehler gemacht hat, die schwerste Folgen gehabt haben», teilte die in Genua ansässige Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere . Sie ging damit auf Distanz zu Kapitän Francesco Schettino. Bei der Havarie kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Drei Menschen wurden lebend geborgen. Mindestens 15 Menschen gelten noch als vermisst, darunter vier Deutsche.

