Cookie-Abfragen nerven: Mehrheit der Deutschen unzufrieden mit Datenschutz-Pop-ups
Eine aktuelle Umfrage des Instituts YouGov, durchgeführt im Auftrag der bekannten Webportale GMX und Web.de, offenbart die Frustration vieler Internetnutzer in Deutschland in Bezug auf Cookie-Abfragen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung - exakt 59 Prozent - empfindet die Einwilligungs-Banner als lästig. Ein beträchtlicher Anteil von 49 Prozent der Befragten wünscht sich zudem eine Lösung, die es ermöglicht, die eigene Präferenz einmal festzulegen und nicht bei jedem Webseitenbesuch aufs Neue mit den Cookiemeldungen konfrontiert zu werden.
Nur eine kleine Gruppe von rund 11 Prozent nimmt sich die Zeit, die Einwilligungsinformationen der Banner eingehend zu studieren. Angesichts dieser Zahlen zeigt sich, dass Cookies und ihre Abfragen vor allem ein Datenschutzthema sind.
Die gesetzlichen Bestimmungen in Europa, besonders im Rahmen der im Jahr 2018 in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), legen fest, dass Nutzer aktiv über die Speicherung und Weiterverarbeitung ihrer Daten entscheiden können müssen. Seither sind die Cookie-Banner fester Bestandteil beim Surfen und sorgen immer wieder für Diskussionen.
Bei der repräsentativen Online-Umfrage, die zwischen dem 9. und 12. Mai 2033 Erwachsene in Deutschland erreichte, wurde deutlich, dass das Thema Datenschutz die Gemüter weiter erhitzt.

