Compugroup setzt auf weiteres Wachstum im Gesundheitssektor
Die Digitalspezialisten der Compugroup blicken optimistisch auf das bevorstehende Geschäftsjahr: Das erwartete Wachstum des operativen Gewinns und der Umsatzsteigerung legt den Schluss nahe, dass die Digitalisierungswelle im Gesundheitswesen weiterhin Rückenwind für das Unternehmen darstellt. Laut einer aktuellen Verlautbarung aus Koblenz soll das bereinigte EBITDA in diesem Jahr auf 270 bis 310 Millionen Euro ansteigen, was Analysten, die von Bloomberg befragt wurden, im Bereich der Konsensprognose sehen. Die Umsatzprognose des Unternehmens, angeführt von CEO Michael Rauch, deutet auf ein organisches Wachstum von vier bis sechs Prozent hin, eine Entwicklung, die von Marktexperten bereits antizipiert wurde.
Im Vorjahr konnte Compugroup besonders in der Krankenhaussparte punkten, wo zweistellige Umsatzzuwächse zu verzeichnen waren. Im Gegensatz dazu fiel der Zuwachs im Segment der Arztpraxen-Software moderater aus. Insgesamt verzeichnete die Firma einen Umsatzanstieg von fünf Prozent auf 1,19 Milliarden Euro und eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um 13 Prozent auf 265 Millionen Euro – ein Niveau, das die Erwartungen der Fachwelt trifft.
Trotz erfreulicher Zahlen musste Compugroup im vierten Quartal aufgrund von Umbaukosten, die hauptsächlich Personalaufwendungen umfassten, einen Verlust von 15,5 Millionen Euro hinnehmen. Dies trug dazu bei, dass der Nettogewinn im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel auf 46,9 Millionen Euro sank. Der vollständige Geschäftsbericht wird von dem Softwareunternehmen am 28. März der Öffentlichkeit präsentiert. (eulerpool-AFX)

