Cirsa plant imposanten Börsengang in Madrid: Wachstum und Schuldenabbau im Fokus
Das spanische Glücksspielunternehmen Cirsa, im Besitz der Investmentgesellschaft Blackstone, hat angekündigt, in diesem Jahr bis zu 460 Millionen Euro durch einen Börsengang an der Madrider Börse generieren zu wollen. Ziel der Emission sind 400 Millionen Euro aus neu ausgegebenen Aktien und weitere 60 Millionen Euro aus einem Sekundärverkauf. Die eingenommenen Mittel sollen laut Unternehmenserklärung in Wachstumsprojekte investiert und zur Schuldenreduzierung genutzt werden.
Dennoch bleibt unklar, welcher Anteil des Unternehmens tatsächlich an die Börse gebracht wird und welche Bewertung Cirsa anstrebt. Das Unternehmen betreibt Spielcasinos und Glücksspielplattformen in Spanien, Lateinamerika, Marokko und Italien und hat vor kurzem auch auf den portugiesischen und puertoricanischen Markt expandiert.
Für das Jahr 2024 meldet Cirsa einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 699 Millionen Euro bei einem Umsatz von 2,15 Milliarden Euro. Als federführende globale Koordinatoren für das Börsengeschäft fungieren Morgan Stanley, Barclays und die Deutsche Bank. Dieser Schritt markiert den ersten Börsengang in Madrid seit dem Debüt des spanischen Energie- und Wasserunternehmens Cox im vergangenen November.

