Chronologie: Das politische Leben Oskar Lafontaines
- 1970: Einzug für die SPD in den saarländischen Landtag
- 1976: Wahl zum Oberbürgermeister von Saarbrücken (bis 1985)
- 1977-1996: Vorsitzender des SPD-Landesverbandes Saarland
- 1985-1998 Ministerpräsident des Saarlandes
- 1987: Wahl zum stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden (bis 1995)
- März 1990: Nominierung als SPD-Kanzlerkandidat und Herausforderer von Helmut Kohl (CDU) für die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl
- April 1990: Attentat einer geistig verwirrten Messerstecherin während einer Wahlkampfveranstaltung
- Dezember 1990: Niederlage bei der Bundestagswahl
- 1995: Mannheimer SPD-Parteitag; Lafontaine setzt sich bei der ersten Kampfabstimmung der SPD-Geschichte gegen Rudolf Scharping als Parteichef durch
- 1998: Bundesfinanzminister der neuen rot-grünen Regierung (bis 1999)
- März 1999: Überraschender Rücktritt als SPD-Chef und Finanzminister wegen Streits mit Kanzler Gerhard Schröder (SPD)
- Mai/Juni 2005: Austritt aus der SPD und Eintritt in die WASG; Lafontaine begründet den Schritt mit der Hartz-IV-Arbeitsmarkt- reform von Rot-Grün
- September 2005: Übernahme des Vorsitzes der Linksfraktion im Bundestag gemeinsam mit Gregor Gysi
- Juni 2007: Fusion von WASG und Linkspartei. Lafontaine wird neben Lothar Bisky Parteivorsitzender der Linken.
- August 2009: Landtagswahl im Saarland; die Linke mit Spitzenkandidat Lafontaine gewinnt 21,3 Prozent (PDS 2004: 2,3)
- Oktober: Verzicht auf eine erneute Kandidatur für das Amt des Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.

