China evakuiert Staatsbürger aus Spannungsregionen im Nahen Osten
China hat im Zuge des anhaltenden Nahostkonflikts rund 800 seiner Bürger erfolgreich aus dem Iran evakuiert. Wie der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, in Peking mitteilte, befinden sich mehr als 1.000 weitere chinesische Staatsangehörige derzeit in der Evakuierungsphase.
Die chinesischen Botschaften in den angrenzenden Ländern Aserbaidschan und Turkmenistan leisteten dabei wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung der Reisepläne der betroffenen Personen. Angesichts der sich verschärfenden Sicherheitslage hatten die chinesischen diplomatischen Vertretungen in Israel und Iran ihren Bürgern geraten, die Länder umgehend zu verlassen.
Laut Guo haben einige Chinesen bereits Israel verlassen, wobei aktuell keine Meldungen über verletzte oder getötete chinesische Staatsbürger vorliegen. In einer Stellungnahme zeigte sich Chinas Präsident Xi Jinping besorgt über die jüngsten Eskalationen, die durch militärische Aktionen Israels gegen den Iran ausgelöst wurden.
Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass Xi alle Betroffenen zur Zurückhaltung aufrief, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Zudem betonte China seine Bereitschaft, gemeinsam mit allen Beteiligten zur Wiederherstellung der Stabilität im Nahen Osten beizutragen.

