CDU-Klausurtagung in Mainz vor Schneesturm "Elli" abgesagt
Der anrollende Wintersturm "Elli" zwingt die CDU zu einem ungewöhnlichen Schritt: Die für das kommende Wochenende geplante Klausurtagung in Mainz wird abgeblasen. Die Entscheidung fiel angesichts der eindringlichen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes, die vor extremen Schneefällen und glatten Straßen warnen. Die Parteisprecherin bedauerte die Absage der Jahresauftaktsitzung, die ursprünglich unter der Leitung von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz den Auftakt für das Wahljahr 2026 markieren sollte.
Mit insgesamt 350 Teilnehmern und 100 Vertretern der Medien war die Tagung in einem Mainzer Hotel vorbereitet, bei der auch eine wirtschaftspolitische "Mainzer Erklärung" verabschiedet werden sollte. Eine Verschiebung des Treffens steht im Raum; Überlegungen, die nächstreguläre Vorstandssitzung am 19. Januar zur Klausur auszubauen, sind im Gange, aber noch nicht fest beschlossen.
Meteorologen kündigen an, dass das Sturmtief ab Freitag vor allem Ostdeutschland, den Harz sowie die Regionen zwischen Bremen und Hamburg treffen wird. Starke Schneefälle und die Gefahr von Glatteis drohen weiten Teilen des Landes. Auch die Deutsche Bahn hat bereits auf die Wetterlage reagiert und Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt. Behörden raten zudem, unnötige Reisen zu vermeiden und am besten zu Hause zu bleiben.

