Canamera Energy Metals setzt Bohrprogramm in Brasilien fort

Canamera Energy Metals Corp. hat die Wiederaufnahme der Schneckenbohrungen in ihrem 29.574 Hektar großen Seltenmetall-Projekt Turvolândia in Brasilien bekannt gegeben. Nach einer wetterbedingten Unterbrechung im Januar nehmen die Bohrarbeiten am 5. Februar 2026 wieder Fahrt auf. Ursprünglich im November 2025 gestartet, kam das Projekt im Dezember wegen Weihnachtsferien und anschließendem starken Regen zum Stillstand.
Das bisherige Bohrvolumen von 344 Metern, verteilt auf 27 Bohrlöcher, stellt etwa ein Drittel der geplanten Arbeiten dar. Die entnommenen Proben wurden bereits an ein Labor in Belo Horizonte zur Analyse geschickt. „Die Wiederaufnahme ist ein bedeutender Erfolg für uns“, kommentiert CEO Brad Brodeur, „sie gibt uns die Möglichkeit, die Potenziale des Mineralisierungssystems weiter zu erforschen.“
Das Projekt Turvolândia, etwa 55 km vom Alkalikomplex Poços de Caldas entfernt, zeigt große Versprechen durch seine mächtigen, verwitterten Tonprofile, die REE-Mineralisierungen in ionischem Ton beherbergen. Diese geologischen Gegebenheiten können im Vergleich zu Hartgesteinslagerstätten wirtschaftlich interessanter sein.
Über eine Optionsvereinbarung hat sich Canamera sämtliche Rechte an den Projekten Turvolândia und São Sepé gesichert. Der Deal umfasst gestaffelte Zahlungen sowie eine NSR-Royalty von 1,0 %. Der Fokus auf unerforschte Regionen mit starken geologischen Signaturen sowie der Einsatz modernster geophysikalischer und geochemischer Analysemethoden sind Teil von Canameras Strategie, um signifikante Explorationsmöglichkeiten zu identifizieren.

