Bundeshaushalt genehmigt Milliardenbeschaffung für Bundeswehr
Die Bundeswehr investiert massiv in ihre Luftstreitkräfte: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat grünes Licht für die Beschaffung von 20 neuen Eurofightern gegeben, die insgesamt 3,75 Milliarden Euro kosten werden. Diese Information, kürzlich von „Politico“ veröffentlicht, wurde nun aus gut informierten Kreisen bestätigt.
Der Gesamtumfang der kürzlich gebilligten Vorlagen beläuft sich gemäß Angaben des Verteidigungsministeriums auf mehr als 7 Milliarden Euro. Neben den Eurofightern umfasst das Paket auch diverse andere Beschaffungsvorhaben, die aus einem speziellen Sondervermögen finanziert werden sollen. Dazu gehören schwere geschützte Sanitätsfahrzeuge, Luftlande-Einsatz- und Gefechtsfahrzeuge, sowie verschiedene Kommunikations- und Marineausrüstungen.
Investitionen dieser Größenordnung erfordern die Zustimmung des Haushaltsausschusses, wie es die Bundeshaushaltsordnung vorschreibt. Dies dient der politischen Kontrolle und Gewährleistung, dass Beschaffungen in Einklang mit den strategischen Zielen stehen.
„Um im Ernstfall sowohl abschrecken als auch verteidigen zu können, ist eine technologisch überlegene Ausstattung unabdingbar“, so das Ministerium. Die Neuanschaffungen ergänzen die bereits bestehende Flotte von 138 Eurofightern der Bundeswehr und sind für die Überbrückung bis zur Einführung des zukünftigen Luftkampfsystems FCAS geplant.
Dieses hochmoderne System, das in Zusammenarbeit mit Frankreich und Spanien entwickelt wird, soll ab 2040 die Eurofighter ablösen. Die Entwicklung von FCAS steckt aktuell in der Klemme, doch das Vorhaben, ein integriertes System aus bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen zu schaffen, bleibt ein ambitioniertes Ziel.

