Brandbekämpfung in Chios: Ein Wettlauf gegen das Feuer
Die griechische Insel Chios steht im Mittelpunkt eines dramatischen Einsatzes zur Bekämpfung eines massiven Wald- und Buschbrands. Bürgermeister Ioannis Malafis hat im nationalen Rundfunk klargestellt, dass der heutige Tag entscheidend im Kampf gegen die Flammen ist.
Dank einer Wettervorhersage, die ein vorübergehendes Nachlassen der starken Winde verspricht, schöpfen die Einsatzkräfte Hoffnung auf Fortschritte. Bereits seit den frühen Morgenstunden sind Hubschrauber und Löschflugzeuge unermüdlich im Einsatz, um tonnenweise Wasser auf die brennenden Gebiete abzuwerfen.
Mehr als 500 Feuerwehrleute stehen gemeinsam mit engagierten Bewohnern im dritten Tag in Folge an vorderster Front im Kampf gegen die Naturgewalten. Vier Löschtflugzeuge und dreizehn Helikopter unterstützen den kühn geführten Luftangriff gegen die Flammen.
Gleichzeitig laufen intensive Ermittlungen der Behörden, da der Verdacht auf Brandstiftung besteht. Giannis Kefalogiannis, Minister für Klimakrise und Katastrophenschutz, besuchte die Insel, um an einer Krisensitzung teilzunehmen. Er äußerte die Vermutung, dass das fast gleichzeitige Ausbrechen mehrerer Brände auf verdächtige Aktivitäten hinweist.
Diese Brände, die sich durch starke Winde zu einer gewaltigen Feuerfront entwickelten, stellen eine erhebliche Herausforderung dar.

