Börsenturbulenzen in New York: Zurückhaltende Anlegerstimmung nach Erholungsrally
An den New Yorker Börsen kam es am Donnerstag zu moderaten Verlusten. Fachleute aus der Finanzwelt führen dies auf eine zunehmende Vorsicht unter den Anlegern zurück, die nach den positiven Entwicklungen im Handelsstreit und der darauf folgenden Erholungsrally zu verzeichnen ist. Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen wirtschaftlichen Abkühlung und überbewerteten Märkten kehren zurück.
Der Dow Jones Industrial, der bereits im Vergleich mit Technologiewerten eine schwächere Performance zeigte, fiel um 0,45 Prozent auf 41.860 Punkte. Auch der umfassendere S&P 500 verbuchte mit einem Minus von 0,31 Prozent auf 5.874 Punkten leichte Verluste. Der technologielastige Nasdaq 100, der zuletzt seinen höchsten Stand seit Ende Februar erreicht hatte, gab ebenfalls nach und verlor 0,41 Prozent auf 21.232 Zähler.
Am Donnerstag wurden mehrere relevante Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe blieb konstant, und die Stimmungsindizes aus New York und Philadelphia zeigten ein gemischtes Bild. Entgegen den Erwartungen einer Stagnation stiegen jedoch die Einzelhandelsumsätze leicht. Gleichzeitig stagnierte die Industrieproduktion, obwohl Ökonomen mit einem leichten Anstieg gerechnet hatten.

