Börsenbericht: Stabilität bei Bundesanleihen und wirtschaftliche Signale aus Europa und USA
Die Entwicklung der deutschen Bundesanleihen zeigte sich am Donnerstag bis zum Mittag nahezu unverändert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future verzeichnete einen minimalen Anstieg von 0,03 Prozent auf 128,97 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen blieb konstant bei 2,68 Prozent.
In Spanien übertrafen die Inflationsdaten am Vormittag die Erwartungen leicht. Die Teuerungsrate stieg im Mai zum dritten Mal in Folge an. Experten führen dies teilweise auf statistische Basiseffekte zurück, da staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der Haushalte in der Energiekrise mittlerweile ausgelaufen sind. Dieser Effekt verstärkt laut Experten rechnerisch die Inflationsrate.
Neue Konjunkturdaten aus dem Euroraum zeigen eine positive Trendwende in der Wirtschaftsstimmung. Auch wenn das Stimmungsbarometer ESI der EU-Kommission weiterhin auf einem niedrigen Niveau verharrt, deuten andere Frühindikatoren auf eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Lage im Währungsraum hin.
Am Nachmittag richtet sich das Augenmerk auf die Veröffentlichung ökonomischer Daten aus den USA. Erwartet werden unter anderem die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen sowie Daten zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal. Zusätzlich stehen Zahlen vom Immobilienmarkt im Fokus der Anleger. (eulerpool-AFX)

