Bitcoin verliert in zwei Tagen $8.000, während Wale und Haie weiter akkumulieren
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen Verbündeten haben die bereits im vierten Quartal des letzten Jahres begonnenen Abwärtstrends verstärkt. Der Bitcoin-Kurs fiel innerhalb von etwa 48 Stunden von $95.500 auf $87.500.
Seit Mitte der Vorwoche, als Bitcoin ein Mehrmonatshoch von $98.000 erreichte, hat die Kryptowährung über $10.000 an Wert verloren. Während dieser Korrekturphase haben einige Investoren ihre Bitcoin-Bestände reduziert, während andere weiter aufgestockt haben.
Laut Daten von Santiment haben kleinere Investoren, deren Wallets weniger als 0,01 BTC enthalten, in den letzten neun Tagen etwa 132 Einheiten verkauft, was etwa -0,28% ihrer gesamten Bestände entspricht.
Größere Investoren, oft als Wale oder Haie bezeichnet, haben hingegen 36.322 BTC akkumuliert, was bei den aktuellen Preisen einem Wert von $3,2 Milliarden entspricht.
📊 Bitcoin’s price has fallen back down to $89.4K as gold & silver continue to surge. That said, Bitcoin’s whales & sharks continue to accumulate.
🐳 Wallets with 10-10K $BTC: Accumulated +36,322 tokens in the past 9 days (+0.27%)
🦐 Wallets with under 0.01 $BTC: Dumped -132…— Santiment (@santimentfeed) January 20, 2026
Ein bedeutender Teil dieser Akkumulation könnte von Michael Saylors Unternehmen, Strategy, stammen. Wie gestern berichtet wurde, hat der größte Unternehmenshalter der Kryptowährung in der vergangenen Geschäftswochen 22.305 BTC erworben.
Wie bereits erwähnt, ist der Bitcoin-Kurs im gleichen Zeitraum um mehr als $10.000 gefallen. Die eskalierenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und der EU sind einer der Hauptgründe für die allgemeine Marktunsicherheit. Auch der "unaufhörliche Anstieg der Renditen langfristiger japanischer Staatsanleihen" trägt dazu bei, wie der Leiter der Rohstoffstrategie der Saxo Bank erklärte.
Im Gegensatz dazu erreichen Gold und Silber weiterhin neue Höchststände. Der jüngste Allzeithoch des gelben Metalls lag gestern bei fast $4.900 pro Unze, während Silber die $100-Marke fast erreichte, sie jedoch noch nicht durchbrechen konnte.

