Bitcoin unter Druck: Verluste reißen nicht ab
Die Talfahrt des Bitcoins setzt sich fort, da die Kryptowährung am Freitag weiter unter die wichtige Marke von 100.000 Dollar gefallen ist. Auf der Handelsbörse Bitstamp sank der Kurs zeitweise auf knapp unter 96.000 Dollar und markierte damit den niedrigsten Stand seit Mai. Am Mittag konnte sich der Kurs leicht auf 96.700 Dollar erholen, doch die Kursverluste der letzten Handelstage lasten weiterhin auf dem digitalen Währungssystem.
In der vergangenen Woche hat der Bitcoin-Wert um rund 3.000 Dollar nachgegeben, mitverursacht durch die allgemeine Nervosität an den Finanzmärkten. Vor allem die Unsicherheit über mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank Fed zieht sich wie ein roter Faden durch die Risikobewertungen der Anleger. Marktteilnehmer beobachten gespannt die noch ausstehenden Konjunkturdaten aus den USA. Diese konnten wegen des teilweisen Stillstands der US-Behörden bisher nicht veröffentlicht werden.
'Die Unsicherheit über die nun anstehenden Wirtschaftsdaten nach dem Ende des US-Shutdowns sorgt bei den Anlegern für Unbehagen', analysiert Timo Emden von Emden Research. Seiner Meinung nach könnte ein weiteres Unterschreiten der Schwelle von 100.000 Dollar die Stimmung an den Märkten zusätzlich belasten.

