Bitcoin unter Druck: US-Zinspolitik lässt Kryptowährung taumeln
Die jüngste Entwicklung am Kryptomarkt sorgt für Gesprächsstoff und Stirnrunzeln bei Anlegern. Der Bitcoin, als älteste und bekannteste Kryptowährung, erlebte auf Bitstamp eine undankbare Talfahrt und notierte bei 107.900 US-Dollar. Dies markiert einen Rückgang von etwa vier Prozent im Vergleich zum Vortag und zeigt einen merklichen Verlust von rund 6.000 Dollar seit Wochenbeginn auf.
Analysten machen die jüngsten Signale der US-Notenbank Fed für den Abwärtstrend verantwortlich. Obwohl die Fed die Leitzinsen zum zweiten Mal in Folge leicht senkte, trübten die Aussagen von Notenbankchef Jerome Powell die Stimmung erheblich. Powells Anmerkung, dass eine weitere Senkung der Leitzinsen bei der nächsten Sitzung im Dezember keineswegs garantiert sei, sorgte für Unruhe auf den Märkten.
Die Erwartung stabiler Zinsen in der weltgrößten Volkswirtschaft scheint Bitcoin-Anleger vorsichtiger zu machen. Laut Charlie Sherry, Finanzchef bei BTC Markets, haben Powells Bemerkungen eine gewisse Zurückhaltung hervorgerufen, die den riskanteren Anlagen wie Bitcoin zusetzt. Noch Anfang Oktober hatte die digitale Währung einen Rekordstand von rund 126.000 Dollar erreicht.

