Bitcoin-Kursanalyse: Ist dies die Ruhe vor einem weiteren großen Sturm?

Bitcoin stabilisiert sich bei etwa $110K nach einer Korrekturphase, wobei das Kursgeschehen frühe Anzeichen einer Konsolidierung zeigt.
Während der Markt wichtige Unterstützungszonen hält, bleibt das Momentum gedämpft und Stimmungsindikatoren wie die Reserven an Börsen deuten auf eine langfristige Akkumulation hin.
Das Tages-Chart
Auf dem Tages-Chart hat BTC seinen aufsteigenden Kanal nach unten durchbrochen, fand jedoch Unterstützung in der Nähe der $110K-Region, die eng mit dem 100-Tage-Durchschnitt übereinstimmt. Der RSI liegt bei etwa 44, was zeigt, dass das Momentum schwach, aber noch nicht in überverkauften Bedingungen ist. Dies deutet darauf hin, dass sich der Markt in einer Pause befindet, in der er entweder auf eine Bestätigung des Rebounds oder eine tiefere Korrektur wartet.
Wenn es den Käufern gelingt, die $110K zu verteidigen, liegt der nächste Widerstand bei $116K und dann beim Rekordhoch von $124K. Ein Durchbruch unter $110K könnte jedoch den Rückgang auf die $104K-Nachfragezone ausweiten, die in der Vergangenheit als starke Basis fungiert hat.
Das 4-Stunden-Chart
Auf dem 4-Stunden-Chart hat Bitcoin einen steilen absteigenden Kanal verlassen, bewegt sich jetzt jedoch innerhalb eines kleineren aufsteigenden Kanals. Der Kurs testet derzeit die $110K–$111K-Zone erneut, die sich als entscheidender kurzfristiger Drehpunkt erwiesen hat. Der RSI ist ausgeglichen bei etwa 49, was Marktunsicherheit und mangelndes klares Momentum widerspiegelt.
Wenn diese Unterstützungszone hält, ist ein Vorstoß in Richtung $114K wahrscheinlich, wo Verkäufer möglicherweise wieder auftauchen. Auf der anderen Seite würde ein klarer Rückgang unter $109K die kurzfristige bullische Struktur ungültig machen und den Weg für eine tiefere Bewegung in Richtung der zuvor erwähnten $104K-Nachfragezone eröffnen.
Onchain-Analyse
Börsenreserve
Die Börsenreserven zeigen weiterhin einen scharfen und beständigen Rückgang und erreichen mehrjährige Tiefststände. Dies weist darauf hin, dass mehr Bitcoin von Börsen in Cold Wallets verschoben wird, was ein klares Zeichen für eine langfristige Akkumulation und ein reduziertes Verkaufsangebot ist. Historisch gesehen haben solche Rückgänge in den Reserven bullische Trends unterstützt, selbst während Korrekturphasen.
Der stetige Abfluss deutet darauf hin, dass trotz kurzfristiger Volatilität die Überzeugung der Anleger hoch bleibt. Da weniger Coins auf den Börsen verfügbar sind, verstärkt sich das Narrativ des Angebotsschocks, was eine bullische Umkehr unterstützen könnte, sobald die Nachfrage wieder zunimmt.

