Bitcoin im Aufwind: Digitale Erholung trotz Kursturbulenzen
Der Bitcoin, die wohl bekannteste Digitalwährung der Welt, zeigt sich derzeit von seiner schwankenden Seite. Auf der Plattform Bitstamp konnte der Kurs am Dienstag einen Gewinn von fast zwei Prozent verbuchen und notierte am Vormittag bei über 110.000 US-Dollar. Noch am Montag hatte die digitale Münze mit einem Tiefstand von 107.270 Dollar den niedrigsten Wert seit Anfang Juli verzeichnet.
Trotz dieser temporären Rückschläge bewegt sich der Bitcoin langfristig in einer positiven Richtung. Im August erreichte er gar einen Höchstwert von 124.517 US-Dollar und markierte damit einen rekordverdächtigen Preis. Solche starken Ausschläge sind für die volatilen Kryptowährungen jedoch keine Seltenheit.
Interessant ist die Betrachtung des langfristigen Wachstums: Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November des vergangenen Jahres, der als Befürworter von Kryptowährungen gilt, hat sich der Bitcoin-Wert um mehr als 60 Prozent gesteigert. Ein Blick zurück in den Herbst 2022 zeigt, dass ein Bitcoin damals noch bei etwa 15.000 Dollar gehandelt wurde. Das bedeutet ein beeindruckendes Wachstum auf das über Siebenfache. Setzt man die Zeitreise noch weiter zurück, so kostete die Kryptowährung vor einem Jahrzehnt nur etwas mehr als 200 Dollar.

