Bitcoin: Eine Achterbahnfahrt in unsicheren Zeiten
Der Bitcoin hat am Dienstag nahezu alle Gewinne des Vortags eingebüßt. Nach einem nächtlichen Hoch von über 109.000 US-Dollar notierte die bekannteste Kryptowährung auf der Plattform Bitstamp zuletzt bei rund 105.500 US-Dollar. Diese abrupte Kursbewegung reflektiert die jüngsten geopolitischen Spannungen.
Die unsichere Lage im mittleren Osten, speziell der Konflikt zwischen Iran und Israel, trägt maßgeblich zur Marktverunsicherung bei. US-Präsident Donald Trump, der den G7-Gipfel vorzeitig verließ und eine Evakuierung aus der iranischen Hauptstadt forderte, heizt die Nervosität weiter an. Trumps Forderung nach einem "echten Ende" des iranischen Atomprogramms lässt ein mögliches militärisches Eingreifen der USA nicht unbeachtet.
In diesem Umfeld zeigen sich riskante Anlagen wie Kryptowährungen weniger gefragt. Nachdem der Bitcoin am Montag noch von einem Hoffnungsschimmer profitierte und ein kürzliches Rekordhoch anvisierte, ebbte dieses Momentum schnell ab. Aufgrund der Unsicherheit bleibt der Ölmarkt als kritischer Indikator noch unbeeinträchtigt, denn der Krieg hat bisher nicht zu Ausfällen in der Rohöllieferung geführt.

