Barry Callebaut sieht Licht am Ende des Kakao-Tunnels
Der weltgrößte Schokoladenproduzent Barry Callebaut prognostiziert eine Entspannung der zuletzt stark gestiegenen Kakaopreise bis Ende kommenden Jahres. Diese Aussicht könnte für Erleichterung bei Schokoladenliebhabern sorgen, da ein Ende der Preisanstiege in Sicht ist.
Noch vor einem halben Jahr kalkulierte das Unternehmen mit einem Kakaopreis von 5.700 britischen Pfund pro Tonne für Ende 2025. Die jüngste Präsentation der Jahresergebnisse zeigt jedoch eine revidierte Prognose von 4.400 Pfund, was etwa 5.000 Euro entspricht. Für Ende nächsten Jahres rechnet man nun mit demselben Preisniveau, während die vorherige Schätzung bei 5.150 Pfund für Ende 2026 lag.
Trotz eines Rückgangs des Schokoladenabsatzes um 6,8 Prozent im letzten Geschäftsjahr konnte Barry Callebaut seinen Umsatz um beachtliche 42,2 Prozent auf 14,8 Milliarden Franken steigern, getrieben durch gestiegene Preise für Kakaobohnen. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 42,4 Prozent auf 635,1 Millionen Franken.
Zudem möchte Barry Callebaut auch im Markt für schokoladenfreie Produkte Akzente setzen. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Planet A Foods entwickelt der Schokoladenproduzent eine Kakaofreie Alternative, bekannt als ChoViva, die aus Sonnenblumenkernen besteht.

