Bahnstrecke Düsseldorf-Duisburg: Sabotage-Verdacht nach Kabelbrand verzögert Reparaturen
Die jüngsten Probleme auf der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg erfordern weiterhin Geduld von Reisenden und Pendlern. Ein Sprecher der Bahn in Nordrhein-Westfalen informierte, dass die durch einen Kabelbrand verursachten Reparaturarbeiten voraussichtlich den gesamten Freitag über bis in die Abendstunden andauern werden.
Die Polizei ermittelt wegen einer möglichen Sabotage, nachdem der Brand am Donnerstag entdeckt worden war. Obwohl die Bahn zunächst hoffte, die Störungen bis zum Nachmittag beheben zu können, verliefen die Reparaturen während der Nacht nicht wie geplant.
'Bis in die Nacht hinein sind Kabel repariert worden', hieß es, jedoch zeigten Prüfungen, dass die Signale weiterhin nicht einwandfrei funktionierten. Dies deutet auf eine zweite, schwer zugängliche Schadstelle hin, die nun zusätzliche Einsatzkräfte und Gerätschaften erfordert.
Am Freitagmorgen sorgte die Situation für erhebliche Verspätungen auf der wichtigen Nord-Süd-Achse, was zahlreiche Pendler und Urlauber betraf. Zu einem völligen Chaos kam es am Duisburger Hauptbahnhof jedoch nicht, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete.
Die Bahn informierte auf ihrer Webseite, dass das Personal unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung arbeitet. Während sich der Fernverkehr schwerpunktmäßig auf die ICE-/IC-/EC-Verbindungen zwischen Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf erstreckt, sind auch zahlreiche Regionalexpress-Linien wie der RE 1, RE 2, RE 3, RE 5, RE 6, RE 11, RE 19 sowie die Linie RB 32 und S 1 betroffen.
Die Bahn rät den Reisenden, sich regelmäßig über den aktuellen Stand der Behinderungen zu informieren.

