Bahn-Boni: Deutsche Bahn rechtfertigt Vergütungen mit akrobatischen Rechenübungen
Die Deutsche Bahn steht wieder einmal in der Kritik. Trotz unzufriedener Kunden und einer Vielzahl von Verspätungen behauptet der Vorstand, auf einem guten Weg zu sein. Dabei wird unter anderem darauf hingewiesen, dass der Frauenanteil in Führungspositionen gesteigert und die Klimaziele gerade so erreicht wurden. Doch reicht das wirklich aus, um Boni in Millionenhöhe zu rechtfertigen?
Die Bahn hat anscheinend eine Vorliebe dafür, eigene Fehler zu verschleiern und schönzureden. In diesem Fall begeht sie allerdings akrobatische Rechenübungen, um jegliche persönliche Verantwortung zu umgehen. Natürlich gibt es auch in anderen Branchen Unternehmen, die ihren Vorstandsmitgliedern hohe Vergütungen zahlen. Doch für einen Staatskonzern, der regelmäßig mit Milliarden an Steuergeldern bezuschusst wird, sollten andere Maßstäbe gelten.
Es steht außer Frage, dass die Deutsche Bahn wichtig ist, besonders im Hinblick auf die Wende hin zum klimafreundlichen Verkehr. Dennoch sollte sie es ihren Gegnern nicht so leicht machen. Es ist an der Zeit, dass der Konzern seine Fehler eingesteht und Maßnahmen ergreift, um die Zufriedenheit der Kunden zu steigern. (eulerpool-AFX)

