Avrupa Minerals veröffentlicht erste Mineralressourcenschätzung für Sesmarias-Projekt in Portugal

Erster Überblick über die Mineralressourcen
Avrupa Minerals Ltd. (TSXV: AVU) hat die erste Mineralressourcenschätzung für das Kupfer/Zink-Projekt Sesmarias im iberischen Pyrit-Gürtel in Portugal veröffentlicht. Diese Schätzung umfasst insgesamt 6,5 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 2,9 % Zink, 1,2 % Blei, 0,6 % Kupfer und 35 g/t Silber, was einem Kupferäquivalent von 2,2 % oder Zinkäquivalent von 6,2 % entspricht.
Potenzial für Expansion
Die Schätzung, die gemäß den Standards der NI 43-101 erstellt wurde, wurde von Frank Browning, einem qualifizierten Sachverständigen von SLR Consulting Ltd., durchgeführt. Paul W. Kuhn, President und CEO von Avrupa Minerals, äußerte sich optimistisch über die Ergebnisse und betonte, dass die Mineralisierung das Unternehmen ermutigt, gezielte Bohrungen durchzuführen, um die Größe des Vorkommens möglicherweise zu verdoppeln. Die Einreichung eines Antrags auf Bergbaulizenz für Sesmarias ist bereits in die Wege geleitet worden, während das Unternehmen aktiv nach einem geeigneten Partner für die weitere Entwicklung des Projekts sucht.
Geologische Einblicke und zukünftige Schritte
Die Mineralressourcenschätzung wird durch eine unabhängige Bewertung des Explorationspotenzials ergänzt. SLR entwickelte ein geologisches Rahmenwerk, das die Mineralisierung hauptsächlich in einer Einheit aus Schwarzschiefer innerhalb einer synformalen Struktur lokalisiert. Diese Struktur erstreckt sich über mindestens 1.700 Meter und bietet signifikante Möglichkeiten für zukünftige Bohrungen.
Die nächsten Schritte umfassen gezielte Bohrungen zur potenziellen Erweiterung der mineralisierten Zonen sowie eine Bewertung möglicher Abbauoptionen. Die Sensibilität der Schätzung in Bezug auf Cut-Off-Gehalte zeigt, dass Änderungen in den langfristigen Metallpreisen und Betriebskosten erhebliche Auswirkungen auf die Ressourcenschätzung haben können.
Strategische Partnerschaften und Standortvorteile
Avrupa Minerals verfolgt ein hybrides Geschäftsmodell mit einem Fokus auf die Entdeckung wertvoller Mineralvorkommen in politisch stabilen Regionen Europas. Das Unternehmen hält eine 100-prozentige Beteiligung an einem Projekt in Portugal sowie an weiteren Projekten in Finnland und Kosovo. Die Suche nach Joint-Venture-Partnerschaften ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, um die Attraktivität der Projekte zu maximieren und den Shareholder Value zu steigern.
Fazit
Die erste Mineralressourcenschätzung für das Sesmarias-Projekt stellt einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von Avrupa Minerals dar. Mit einem klaren Fokus auf Wachstum und Innovation könnte das Unternehmen in der Lage sein, die Ressourcenbasis erheblich zu erweitern und somit die Wettbewerbsfähigkeit im Markt zu stärken. Investoren sollten die Fortschritte und die strategischen Entscheidungen des Unternehmens genau verfolgen, da sie entscheidend für die zukünftige Wertentwicklung sein könnten.

