Asiens Börsen im Minus – Tokios Nikkei trotzt dem Trend
Die asiatischen Aktienmärkte haben den Dienstag mit überwiegend negativen Vorzeichen abgeschlossen, wobei die Verluste in greifbaren Grenzen blieben. In Tokio konnte der Nikkei-Index jedoch ein kleines Plus verzeichnen, während Seoul durch ermutigende Inflationszahlen beflügelt wurde. Da die US-Börsen aufgrund eines verlängerten Wochenendes geschlossen waren, fehlten wichtige Impulse aus New York.
Diese Situation wird sich jedoch voraussichtlich mit der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am kommenden Freitag ändern, welcher als richtungsweisend für die zukünftige Geldpolitik der amerikanischen Fed gilt. Es wird allgemein erwartet, dass die Notenbank auf ihrer Sitzung am 17. September trotz der anhaltend hohen Inflation die Zinsen senken wird.
Der Nikkei 225 in Japan schloss nach einem schwachen Wochenbeginn um 0,3 Prozent höher und erreichte 42.310 Punkte. Der südkoreanische Kospi legte deutlicher um 0,9 Prozent auf 3.172 Punkte zu, gefördert durch eine weniger stark gestiegene Inflation im August, die der Zentralbank wieder Spielraum für geldpolitische Maßnahmen bietet. Australiens S&P/ASX 200 hingegen endete um 0,3 Prozent niedriger bei 8.901 Punkten. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor ebenfalls 0,3 Prozent und schloss bei 25.531 Punkten, während der CSI-300-Index der größten chinesischen Festlandbörsen um 1 Prozent auf 4.477 Punkte fiel, nach einem leichten Aufwärtstrend zu Wochenbeginn.

