Asiens Aktienmärkte im Aufwind: Japan und Südkorea führen an
Die führenden asiatischen Börsen zeigten zum Wochenbeginn ein gemischtes Bild, wobei die Mehrzahl der Märkte einen positiven Verlauf verzeichnete. Besonders in Japan waren die Anleger in Kauflaune, während die chinesischen Börsen uneinheitlich blieben.
In Japan konnte der Nikkei 225 um 0,99 Prozent auf stolze 45.493,66 Punkte zulegen. Marktstrategen der Deutschen Bank erklärten dies mit einer Erholung von den Verlusten des vorangegangenen Freitags. Überraschend hatte Japans Notenbank angekündigt, mit dem Verkauf börsengehandelter Fonds (ETF) zu beginnen, was die Marktbewegungen zusätzlich beeinflusste.
Auch in Südkorea war die Stimmung optimistisch. Der Aktienmarkt profitierte von der positiven Entwicklung bei Samsung, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen die Hürden für die Lieferung spezieller Speicherchips an Nvidia gemeistert hat. In Australien stieg der S&P/ASX 200 um 0,43 Prozent auf 8.810,90 Punkte und setzte damit ebenfalls einen erfreulichen Akzent.
In China gab es indes keine eindeutige Richtung. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien der Festlandsbörsen umfasst, stieg zuletzt um 0,26 Prozent auf 4.513,51 Punkte. Im Gegensatz dazu verbuchte der Hang-Seng-Index in Hongkong ein Minus von einem Prozent und schloss bei 26.269,89 Punkten. Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten wurden von der Deutschen Bank als Ursache für den Rückgang genannt.
Auch aus Indien kamen weniger erfreuliche Nachrichten, speziell für Technologieaktien. Eine vom US-Präsidenten Donald Trump erlassene Anhebung der Gebühren für H-1B-Visa belastete die Titel. Die höheren Gebühren könnten insbesondere für Technologieunternehmen problematisch werden, die auf Outsourcing setzen und große Umsatzanteile in den USA haben.

