Asiens Aktienmärkte erholen sich: Einigung in den USA sorgt für Aufwärtsbewegung
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag eine erfreuliche Erholung gezeigt, nachdem Befürchtungen über den Haushaltsstreit in den USA etwas abklangen. Chinas Börsen überzeugten erneut mit einer überdurchschnittlichen Entwicklung und stützten damit die gesamte Region. Obwohl die Märkte in Asien-Pazifik auf Wochensicht im negativen Bereich blieben, sorgte die Aussicht auf eine mögliche Einigung zwischen Demokraten und Republikanern in den USA für Entlastung.
Chuck Schumer, der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, zeigte sich verhandlungsbereit und kündigte an, den Widerstand gegen den republikanischen Haushaltsentwurf abzuschwächen. Dennoch respektierte er die Entscheidung anderer Senatoren, die gegen den Entwurf stimmen wollten. Dies verlieh den Märkten einen willkommenen Auftrieb.
In China sorgten Berichte über eine bevorstehende Pressekonferenz zu Maßnahmen zur Konsumförderung für Optimismus. Der CSI-300-Index, der die bedeutendsten chinesischen Festlandsaktien umfasst, kletterte um 2,43 Prozent. Analog dazu legte der Hang-Seng-Index in Hongkong um 2,35 Prozent zu. In Japan fiel die Aktienentwicklung trotz eines Anstiegs des Nikkei 225 um 0,7 Prozent etwas abgebremster aus. Hohe Renditen bei Staatsanleihen belasteten den Markt leicht. Auch die Aufwertung des Yen, der seit Jahresbeginn um sechs Prozent höher zum US-Dollar notiert, blieb ein Thema.
Australische Aktien folgten dem positiven Trend. Der Leitindex S&P/ASX 200 erhöhte sich um 0,52 Prozent. Trotz der Erholung bleibt die Lage angespannt, und die Marktteilnehmer warten gespannt auf die kommenden Entwicklungen.

