Asien-Pazifik-Börsen ohne klare Richtung: Unterschiedliche Entwicklungen in Fernost
Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte präsentierten sich am Dienstag uneinheitlich. Während in Japan und Südkorea aufgrund von Feiertagen die Handelssäle geschlossen blieben, konnten die Märkte in China Gewinne verzeichnen.
Die Analysten der Deutschen Bank sehen positive Anzeichen im andauernden Handelskonflikt mit den USA. Der jüngste Caixin-Einkaufsmanagerindex deutet allerdings auf eine Abkühlung im Dienstleistungssektor hin, was auch auf die anhaltenden Unsicherheiten durch US-Zollmaßnahmen zurückzuführen ist.
In Hongkong erreichte der Hang-Seng-Index einen Aufschwung von 0,63 Prozent, was ihn auf 22.647,57 Punkte führte. Der CSI-300-Index, der die bedeutendsten Aktien vom chinesischen Festland umfasst, legte um 0,91 Prozent zu und stieg auf 3.804,86 Punkte.
Im Gegensatz dazu musste der australische Leitindex S&P/ASX 200 einen leichten Verlust von knapp 0,1 Prozent hinnehmen und fiel auf 8.151,40 Punkte. Dieser Rückgang folgte nach den schwachen Vorgaben aus den USA und setzt die Konsolidierung nach einer Phase des Anstiegs fort.

