Asiatische Börsen im Aufschwung: Rohstoffpreise und Handelsgespräche sorgen für Optimismus
Die Aktienmärkte in der Region Asien-Pazifik konnten am Dienstag überwiegend zulegen, was auf einen Anstieg der Rohstoffpreise, insbesondere bei Gold und Rohöl, zurückzuführen ist. Dieser Trend wurde zusätzlich durch Meldungen befeuert, dass ein hochrangiges Gespräch über Handelsfragen zwischen den USA und China bevorsteht.
Präsident Donald Trump plant laut Weißen Haus, bald mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zu telefonieren. Im Vorfeld hatten sich die beiden Nationen gegenseitig vorgeworfen, ein Handelsabkommen von Mai gebrochen zu haben.
In Hongkong honorierte die Börse die Aussicht auf zusätzliche wirtschaftsfördernde Maßnahmen der chinesischen Regierung; insbesondere chinesische Aktien profitierten von diesem Optimismus. Anlass zur Hoffnung gab eine unerwartet negative Entwicklung des Einkaufsmanagerindex kleiner und mittlerer Betriebe, was Stimuli nötig erscheinen lässt.
Der chinesische CSI-300-Index kletterte um 0,3 Prozent auf 3.851,59 Punkte, während der Hang Seng Index in Hongkong kurz vor Handelsschluss mit 1,5 Prozent im Plus bei 23.496,33 Punkten notierte. Der japanische Nikkei 225 schloss dagegen leicht um 0,1 Prozent niedriger bei 37.446,81 Punkten. Australiens S&P/ASX 200 gewann zum Handelsschluss 0,6 Prozent und erreichte 8.466,70 Punkte.

