Asiatische Aktienmärkte: Fortgesetzte Abwärtsbewegung trotz robuster japanischer Performance
Die asiatischen Börsen setzten ihre Talfahrt fort und blieben am Donnerstag unter Druck, beeinflusst durch die weltweite Unsicherheit an den Märkten und die nach wie vor ungelöste US-Zollpolitik. Dennoch zeigten sich japanische Aktien relativ robust. Der Nikkei 225 verlor lediglich 0,08 Prozent und beläuft sich auf 36.790,03 Punkte. Unterstützung erhielten die Märkte von optimistischen Kommentaren des Chefs der japanischen Notenbank, der ein erwartetes Wachstum der Reallöhne und der Verbraucherausgaben ankündigte.
Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank, wies auf Berichte hin, die eine unveränderte Anlagestrategie des japanischen Pensionsfonds nahelegen. Spekulationen hatten vorher eine Verschiebung von japanischen Staatsanleihen zugunsten von Aktien prognostiziert. Die Aussicht, dass dies nicht der Fall sein wird, könnte die Zuversicht in den japanischen Aktienmarkt weiter stärken.
Auch der chinesische Aktienmarkt zeigte leichte Verluste. Der CSI-300-Index, verantwortlich für die wichtigsten Festlandsaktien, sank um 0,4 Prozent auf 3.911,58 Punkte. Ähnlich verlor der Hang-Seng-Index von Hongkong 0,45 Prozent und schloss bei 23.493,45 Punkten. Trotzdem bleibt der Hang-Seng seit Beginn des Jahres im Aufwärtstrend, was laut Jochen Stanzel vom Broker CMC Markets auf einen wirtschaftlichen Aufschwung und günstige wirtschaftliche Bedingungen in China zurückzuführen ist.
Australien folgte diesem Trend mit ähnlichen Verlusten. Der S&P/ASX 200 fiel um 0,48 Prozent und schloss bei 7.749,07 Punkten.

