ARD setzt auf investigativen Journalismus in neuer Doku-Serie
Innovative und mutige Dokumentationsformate sollen künftig jüngeres Publikum anziehen, so die jüngste Ankündigung der ARD-Programmdirektion in München. Mit dem Start der Doku-Reihe "team.recherche" am 1. Oktober in der ARD-Mediathek plant die ARD, gesellschaftsrelevante Themen mit einem investigativen Ansatz zu beleuchten.
Jede Episode ist dabei 30 Minuten lang und verspricht, "relevante Recherchen, starke Geschichten und Streaming-gerechtes Storytelling" zu liefern. Die Serie, die sich insbesondere an Zuschauerinnen und Zuschauer unter 40 Jahren richtet, will ihre Reize durch den Einsatz von versteckten Kameras, Selbstversuchen und direkten Konfrontationen entfalten.
Ingmar Cario, ARD-Doku-Koordinator, betont: "Wir bündeln die investigativen Stärken der ARD und erzählen Geschichten für eine jüngere Zielgruppe, die man so noch nicht gesehen hat - mutig, fundiert und nah dran." Die Produktion ist ein gemeinsames Projekt von BR, MDR, NDR, SR, SWR und WDR und stellt eine Weiterentwicklung der bisherigen Formate "Vollbild" und "Dirty Little Secrets" dar.
Am 1. Oktober startet die Serie mit der brisanten Episode "Skinny um jeden Preis - wer profitiert vom Abnehm-Hype?". Im Laufe des Jahres widmen sich weitere Folgen heiklen Themen wie dem globalen Leihmuttergeschäft, Missständen im Pferdesport und fragwürdigen Diagnosen in Patientenakten. Die ARD reagiert damit auf das wachsende Bedürfnis der jüngeren Generation nach fundierter Einordnung in einer zunehmend komplexer werdenden Welt, wie Carlo, Doku-Koordinator, unterstreicht.

