ArcelorMittal justiert grüne Stahlpläne neu: Fokus auf Elektrolichtbogenöfen
ArcelorMittal, der weltweit agierende Stahlgigant, hat seine Strategie für die umweltfreundliche Stahlproduktion in Bremen und Eisenhüttenstadt einer grundlegenden Revision unterzogen. Angesichts der gegenwärtigen Marktgegebenheiten und der unzureichenden Rentabilität der CO2-reduzierten Stahlerzeugung sieht sich der Konzern gezwungen, seine bisherigen Investitionspläne auf Eis zu legen.
In Übereinstimmung mit einem vertraglich bindenden Abkommen, das staatliche Fördermittel in Höhe von 1,3 Milliarden Euro umfasst, ist ArcelorMittal angehalten, die Bundesregierung über Änderungen im Projektverlauf zu informieren. Ursprünglich war der Start der Bauarbeiten für Mitte 2025 anberaumt.
Künftig wird der Fokus in Bremen und Eisenhüttenstadt auf der Errichtung moderner Elektrolichtbogenöfen liegen. Diese sollen den Weg ebnen für eine Produktion, die bei wirtschaftlicher Machbarkeit nachhaltig und effizient ist.
Geplante Anlagen in Bremen und die entsprechenden Einrichtungen in Eisenhüttenstadt sollen perspektivisch über die Nutzung von grünem, mit erneuerbaren Energien erzeugtem Wasserstoff, hinausgehen.

