Apple verstärkt Engagement im AI-Konsortium UALink
Apple hat sich dem Ultra Accelerator Link Consortium angeschlossen, einer Initiative zur Entwicklung neuer Technologien zur Verbindung von Chips in KI-Rechenzentren. Ziel dieses Konsortiums ist es, einen Standard namens UALink zu schaffen, der Accelerator-Chips in der wachsenden Anzahl von Serverfarmen verbindet. Neben Apple sind auch Alibaba und das Halbleiterunternehmen Synopsys im Vorstand vertreten.
Becky Loop, Direktorin für Plattformarchitektur bei Apple, hebt hervor, dass UALink vielversprechende Lösungen für die Herausforderungen der Konnektivität biete und neue Möglichkeiten zur Erweiterung der KI-Fähigkeiten eröffne. „Apple hat eine lange Geschichte des Pionierens und der Zusammenarbeit an Innovationen, die unsere Branche vorantreiben“, sagte Loop. „Wir freuen uns, dem Vorstand von UALink beizutreten.“
UALink soll Chips von GPUs bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen verbinden, um das Training, die Feinabstimmung und den Betrieb von KI-Modellen zu beschleunigen. Die ersten Produkte, die auf offenen Standards wie AMDs Infinity Fabric basieren, sollen in den nächsten Jahren auf den Markt kommen.
Zu den Mitgliedern des UALink-Konsortiums gehören Intel, AMD, Google, AWS, Microsoft und Meta. Nvidia, der weltweit größte Hersteller von KI-Beschleunigern, ist nicht Teil des Konsortiums, da es mit NVLink eine eigene proprietäre Technologie anbietet.
Der Beitritt Apples zu UALink fällt mit steigenden Investitionen des Unternehmens in Infrastruktur zur Unterstützung der Apple Intelligence zusammen. Medienberichten zufolge entwickelt Apple einen neuen Server-Chip, um die Effizienz seiner KI-Rechenzentren zu verbessern. Einige Funktionen von Apple Intelligence stießen auf gemischte Resonanz. So wurde eine der Möglichkeiten, nämlich durch KI zusammengefasste Nachrichtenmeldungen, nach Nutzerbeschwerden über fehlerhafte Schlagzeilen, darunter die Behauptung, Tennisspieler Rafael Nadal sei schwul, aktualisiert.

